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Clubatmo

Astro

❤★★★★★★★

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Foto

Einfach mal in den Himmel spechteln und den Moment genießen!
Sich fragen wie weit geht es da hinaus und was ist da draußen noch so alles los?
Wir tuen dies sehr gerne und es entsteht in solchen Beobachtungsnächten immer eine entspannt-kosmische Atmosphäre.

Es kann Sinn machen, neben einer Kaffeemaschine, Hilfsmittel wie ein Teleskop einzusetzen. Teleskope sind größer als unser menschliches Auge und können somit mehr Licht aufschnappen. Bei einer guten Nachführung, welche versucht die Erdrotation auszugleichen, lassen sich in Kombination mit einem Fotoapparat sehr lange Belichtungszeiten realisieren und es werden merkwürdig abstruse Gebilde sichtbar. Von manchen Objekten ist es notwendig, je nach Teleskop-Größe, mehrere Stunden Licht zu sammeln, um Details sichtbar zu machen.
Jeder der schon einmal eine Struktur aus der Dunkelheit geholt hat, kann diese Faszination nachvollziehen.
Möglich durch die vielen digitalen Bearbeitungsmöglichkeiten, womit sich z.B das Foto-Rohmaterial übereinander-legen lässt um die Belichtungszeit der einzelnen Roh-Bilder aufzusummieren. Dieses Verfahren nennt man Deep-Sky-Stacking.
Außerdem lassen sich durch Kalibrations-Bilder sehr gut Dreck, Vignettierung oder Rauschen aus den Stack-Resultaten herausrechnen.
Viele lichtschwache Objekte verstecken sich im Rauschen und die Kunst liegt darin diese sichtbar zu machen (Signal to Noise).
Nach dem Stacken kann man durch sogenanntes "Stretchen", eine Veränderung der Belichtungsintensitätskurve anhand des Histogramms, versuchen Details aus dem Endbild zu kitzeln. Dies sind nur die wichtigsten digitalen Bearbeitungsschritte. In diesem Bereich seht ihr unter anderem die ersten Gehversuche in dieser alchemistischen Disziplin des Deep-Sky-Stackings!

Für optische Aufnahmen innerhalb unseres Sonnensystems gibt es andere Aufnahmetechniken um die von der Sonne verursachten Lichtflächen aufzulösen. Das sogenannte "Lucky-Imaging". Dabei filmt man das Sonnensystem-Objekt bzw. macht sehr viele kurze Einzelbilder um hinterher die am wenigsten durch die Wasserschicht der Erdatmosphäre beeinflussten Bilder mit dem Computer herauszufiltern.

Astrobin-Account:
https://www.astrobin.com/users/Mars/

Habt ihr Fragen?
mars@clubatmo.de


Der Mars, erste Versuche mit 225facher Vergrößerung.
Thumb mars

2tes Bild: Morgenhimmel von heute mit Venus,Mars und Mond

von Mars, am Dienstag, 17. Oktober 2017, 15:21 Uhr
Venusaufgang mit 300mm Teleobjektiv
Thumb venus1.200

Ein kleiner Venusablichtungstest mit 300mmTeleobjektiv. Ich hätte nicht gedacht, dass man mit 300mm schon den Schatten erahnen kann.
Bilder sind von heute 4:10.
Bild 1: 1/200sec, f.5.6 Blende, 300mm Brennweite, iso3200
Bild 2: 1/250sec, f.5.6 Blende, 300mm Brennweite, iso3200

von Mars, am Donnerstag, 17. August 2017, 05:01 Uhr
Venus vom Mond geweckt
Thumb 20046273 1260412444085768 5637063734438917746 n

Braunschweig
18.07.2017
03:59 Uhr

von MaxxiM, am Mittwoch, 16. August 2017, 17:57 Uhr
Saturn aufnahme mit einem 60/700 mm Refraktor
Thumb 19665469 1250092435117769 1846310253756187822 n

Braunschweig, 06.07.17, 22:45 Saturn. Keine guten Voraussetzung mit nem 60mm Refraktor. Dafür alles rausgeholt, da kaum Luftunruhen das Bild zerrten. Eingesetzt wurde ein 8 mm Okular + Barlow 3x. Der Zoom beträgt somit 525x. Abgelichtet mit einem Iphone 5 + Smartphone Okular Aufsatz. Mit Giotto software wurde noch etwas schärfe rausgekitzelt.

von MaxxiM, am Mittwoch, 16. August 2017, 17:05 Uhr